Echte handgeschabte Spätzle

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Handgeschliffen aus Ahorn oder Buche

Einige wenige Haushaltsgeschäfte führen heute noch "Spätzlebretter". Doch die meisten davon werden aus einem flachen Stück Holz gesägt und an der vorderen Kante, über die der Teig ins Wasser geschabt wird, kurz angeschrägt.
Die ursprüngliche Form des Spätzlesbrett haben wir in Bernau (Hochschwarzwald) wieder gefunden. Der Unterschied wird schnell deutlich, wenn man das Foto unseres Brettles betrachtet. Vom Griff bis zur Kante ist es konisch, also spitz zulaufend geschliffen. Das erfordert Geschick und Erfahrung und vor allem Geduld - sprich Arbeitszeit.
Deshalb kann unser Brettle mit der Fabrikware preislich nicht konkurrieren - aber im täglichen Gebrauch zahlt sich der Mehrpreis aus. Denn über diese Form lässt sich der Teig sozusagen fließend ins Wasser schaben. Nicht ohne Grund hat diese Technik Generationen überlebt. Dafür garantiert unser "Schnefler".

Altes Holz, alte Kunst - keilförmiges Brettle

Unser "Schnefler" in Bernau

Heimat der Schnefler

Unser Spätzlebrett wird exklusiv für unseren Shop von einem gestandenen Schwarzwälder "Schnefler" von Hand gefertigt. Das hat im Hochschwarzwald Tradition, denn die Berglandschaft rund um Bernau konnte die Dorfbevölkerung sich nie ausreichend ernähren. Deshalb musste durch schnefeln, was „Holz bearbeiten“ bedeutet, ein zusätzlicher Verdienst gefunden werden.
Um 1850 gab es in Bernau 200 Schnefler, die zeitweise mehr als 280 verschiedene Artikel herstellten, darunter Kochlöffel, Kellen, Kübel, Spanschachteln, Blasebälge, Bürstenhölzer und Mausfallen.
Unser Schnefler ist einer der letzten dieses Handwerks. Als Material verwendet er heimische Buche oder Ahorn. Ein solches Spätzlebrett hält über Generationen und seine besondere Form, die aus jahrzehntelanger Erfahrung entstanden ist, macht den Umgang mit Schaber und Brettle leicht.



 
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